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partnerinnen schwuler männer
Aktuell:
- Kontakt mit betroffenen Frauen
In Basel ist eine Selbsthilfegruppe im Aufbau. Es werden noch interessierte Frauen gesucht.
Auskunft erteilt: caroline.palffy@zentrumselbsthilfe.ch Tel. 061 689 90 95
Zentrum Selbsthilfe, Feldbergstr. 55, 4057 Basel
www.zentrumselbsthilfe.ch
Ausserdem bauen wir ein Telefonnetz auf, über das betroffene Frauen eine Kontaktperson in ihrer Nähe ansprechen können.
In Zürich: 044 363 64 74
In Bern: 031 972 23 86
In der Innerschweiz: 041 930 32 45 oder 079 602 72 27
Im Wallis: 027 924 28 51
In Österreich: (0043) 0664 625 86 93
Seit 2005 moderieren zwei erfahrene Frauen von hetera ein Gesprächsforum für Partnerinnen schwuler und bisexueller Männer
http://de.groups.yahoo.com/group/PartnerinnenSchwulerMaenner/
Betroffene Frauen schreiben über ihre Erfahrungen und Gefühle mit ihren Männern, die Männerkontakte suchen. Die Lebenssituation der Frauen ist sehr verschieden, manche sind schon sehr lange verheiratet, andere kennen den Partner erst seit Kurzem, viele Frauen haben Kinder.
Manche Frauen wissen schon lange von den schwulen Neigungen ihrer Männer, die allermeisten haben es gerade erst herausgefunden. Sie sind zutiefst schockiert und oft sehr verzweifelt, weil sie sich gar nicht vorstellen konnten, dass es das gibt. Unsere Gesellschaft geht davon aus, dass ein Mensch entweder homo- oder heterosexuell ist. Dass in der schwulen Welt aber fast jeder Zweite eine Partnerin hat und doch sexuelle Kontakte zu Männern sucht, will kaum jemand wahrhaben.
Deshalb ist es auch so schwer darüber zu sprechen. Aber es tut gut über die Gefühle zu schreiben und eine Antwort von anderen Betroffenen zu bekommen. Es kann sogar Leben retten. Aber auch praktische Erfahrungen und Informationen sind wichtige Themen.
Es gehören Frauen aus dem ganzen deutschsprachigen Raum zu unserer Gruppe, manche leben auch weit entfernt. Neben dem schriftlichen Austausch kann das Forum auch dazu dienen, Frauen aus der eigenen Region zu finden, mit denen man in direkten Kontakt treten kann.
Wer sich anmelden möchte, klickt die oben angegebene Adresse an und schildert bitte in ein paar Sätzen, wie sie betroffen ist. Es kann sinnvoll sein, sich unter einem Pseudonym anzumelden.
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Partnerinnen von Transvestiten und Transsexuellen
Seit Sommer 07 bekam ich verschiedene Anfragen von Frauen,
deren Partner sich gelegentlich oder häufig als Frauen zurecht machen bzw. eine
volle Umwandlung ihres Geschlechts anstreben. Mehrmals meldeten sich auch Frauen,
deren Männer sexuellen Kontakt zu Transen aufgenommen oder sich in "shemales", "ladyboys",
wie man sie auch nennt, verliebt hatten. Die Situation dieser Frauen und ihrer Kinder ist
sehr ähnlich wie die unsere als Partnerinnen schwuler Männer. Nur das Tabu wirkt noch viel stärker.
Es ist noch schwieriger die richtigen Worte zu finden, sich jemandem anzuvertrauen und angemessene
Hilfe zu erfahren. Deshalb haben wir beschlossen unsere Homepage, unser Forum, unsere Begegnungstage
und die Einzelhilfe auch für sie zu öffnen. Wer dazu mehr wissen möchte, schreibt ein Mail an
info@hetera.ch oder ruft mich an: Dr. Folma Hoesch +41 (0)44 363 64 74
- Aktuelle Texte
50% Heteros in der schwulen Szene
Neue Untersuchungen zeigen, dass die Hälfte der Männer,
die sich in der Schwulenszene bewegen, Heterosexuelle sind.
Die meisten haben eine Partnerin und Kinder. Mehr dazu im
Forum.
Dort finden sich auch Texte zu vielen weiteren Themen.
- Selbsthilfegruppen
Zur Zeit bestehen keine lokalen Selbsthilfegruppen in der Schweiz.
- In allen grösseren Städten
der Schweiz gibt es Selbsthilfezentren. Sie können
helfen, neue Gruppen ins Leben zu rufen. Viel Erfahrung hat
das Selbsthilfezentrum Zürcher Oberland in Uster: Tel.
+41 (0)44 941 71 00. Weitere Kontaktstellen findet man unter
www.kosch.ch
- In Deutschland gibt es Selbsthilfegruppen
in mehreren Städten. Genaueres finden Sie auf der Homepage
www.tangiert.de
- In der Schweiz gibt es auch eine Gruppe
für Partner lesbischer Frauen. Sie finden sie hier
unter hetero.
- Literatur
- Wir haben eine kleine Broschüre
zusammengestellt, die Berater, Ärzte, Pfarrer etc. über
unsere Problematik und das Angebot von hetera informiert. Wer
selber an diesem Faltblatt interessiert ist oder Personen kennt,
die sie gerne aufmerksam machen würden: bitte schicken sie
eine kurze Anfrage mit einem adressierten und möglichst
frankierten Kuvert an:
Dr. Folma Hoesch, Schlösslistrasse 16, CH-8044 Zürich
- Wir empfehlen weiterhin das neue Buch:
Bettina von Kleist, Mein Mann liebt einen Mann, Wie Frauen
das Coming Out ihres Partners bewältigen. Ch. Links Verlag,
Berlin, September 2003, ISBN 9 783861 533061.
Bettina von Kleist ist selber eine betroffene Frau und Journalistin.
Sie erzählt viele Geschichten und reflektiert den Prozess
des Co-Coming-Out und Coming-Out aus verschiedenen Perspektiven.
Mehrere Frauen aus der deutschen Gruppe "Tangiert"
haben der Autorin Interviews gegeben. Sie fühlen sich und
ihre Erfahrungen im Buch gut wiedergegeben. Auch wir können
es sehr empfehlen.
- Und wir möchten auf ein Buch aufmerksam
machen, das sich an schwule Männer richtet.
Kurt Wiesendanger, Vertieftes Coming-out, Schwules Selbstbewusstsein
jenseits von Hedonismus und Depression, Vandenhoek&Ruprecht
2005,
ISBN 3-525-46232-8
Kurt Wiesendanger ist Therapeut und kennt sein Thema aus eigener
Erfahrung. Er schreibt, dass viele Schwule nach dem Coming-out,
das sie viel Mut und Kraft kostet, vor allem Sex und Fun suchen.
Diese hedonistische Einstellung befriedigt sie aber oft nicht
lange und das kann zu grosser Enttäuschung, zu Depressionen
und sogar zu Suizidgedanken führen. Viele Partnerinnen
schwuler Männer kennen diese Entwicklung nur allzu gut.
Sie versuchen ihren Männern beizustehen, aber oft ohne
Erfolg.
- Texte der Kurzvorträge,
die Folma Hoesch an der Fachtagung für Beraterinnen und
Berater gehalten hat, veröffentlichen wir im Forum
unter den Themen:
Der Schock des Coming-Out
Die verletzte weibliche Identität
Mit den Kindern reden?
Leben mit einem Tabu
Weitere Themen sind:
Trennen oder zusammen bleiben
Ist er schwul oder ist er's
nicht?
- Spendenaufruf
Wir machen die Arbeit für hetera
freiwillig und weitgehend unbezahlt. Wir freuen uns sehr, dass
wir ein so grosses Echo finden. Aber das bedeutet auch, dass
die Arbeit immer mehr wird. Wir bitten alle, die unsere Homepage
gut finden, unsere Interviews wichtig und die Begegnungstage
hilfreich, uns auch einmal finanziell zu unterstützen.
Jeder Beitrag ist willkommen!
| Unser Konto: |
Sparkasse Zürcher Oberland
8620 Wetzikon ZH |
| zugunsten von: |
Selbsthilfezentrum Zürcher Oberland
Im Werk 1 8610 Uster
Konto CH12 0685 0016 3550 0001 0
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| Vermerk (wichtig!): |
hetera |
Wer möchte, erhält von uns
gerne einen Einzahlungsschein.
Alle Spenden werden verdankt, sie sind von der Zewo anerkannt.
- persönlicher Kontakt
Dr. Folma Hoesch
Schlösslistrasse 16
8044 Zürich
Telefon +41 (0)44 363 64 74
info@hetera.ch.
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