partnerinnen schwuler männer

Aktuell:

  • Begegnungstag für Partnerinnen
    Viermal im Jahr organisieren wir einen Begegnungstag für Partnerinnen schwuler Männer. Das Herbsttreffen am 4. September 2010 ist reserviert für betroffene Frauen, die schon einmal bei uns waren. Ende November / Anfang Dezember wird es dann wieder einen Tag geben, der für alle betroffenen Frauen offen ist. Bitte meldet euch für das Treffen im September, das in Zürich stattfindet, frühzeitig an: info@hetera.ch. Anmeldeschluss ist der 27.8.2010. Auch andere Informationen geben wir gerne weiter über diese Adresse.

  • Kontakt mit betroffenen Frauen
    Da es zurzeit keine regionalen Selbsthilfegruppen gibt, bauen wir ein Netz von Telefonnummern auf, über die betroffene Frauen eine Kontaktperson in ihrer Nähe ansprechen können.
    In Zürich: 044 363 64 74
    In Bern: 031 972 23 86
    In der Innerschweiz: 041 930 32 45 oder 079 602 72 27
    Im Wallis: 027 924 28 51
    In Österreich: (0043) 0664 625 86 93


  • Treffen für jugendliche und erwachsene Kinder
    Im Dezember 07 hat in Zürich ein Treffen für Kinder von schwulen Vätern bzw. lesbischen Müttern stattgefunden. Wer Genaueres erfahren möchte und/oder Interesse an einem neuen Treffen hat, meldet sich bei info@hetera.ch
    Wir möchten gerne die Geschichten, Fragen, Meinungen von Kindern homosexueller Eltern sammeln. Wer mag, schreibt uns einen Text, den wir auf die Homepage setzen können. Wir helfen auch gerne bei der Formulierung.


  • Partnerinnen von Transvestiten und Transsexuellen
    Seit Sommer 07 bekam ich verschiedene Anfragen von Frauen, deren Partner sich gelegentlich oder häufig als Frauen zurecht machen bzw. eine volle Umwandlung ihres Geschlechts anstreben. Mehrmals meldeten sich auch Frauen, deren Männer sexuellen Kontakt zu Transen aufgenommen oder sich in "shemales", "ladyboys", wie man sie auch nennt, verliebt hatten. Die Situation dieser Frauen und ihrer Kinder ist sehr ähnlich wie die unsere als Partnerinnen schwuler Männer. Nur das Tabu wirkt noch viel stärker. Es ist noch schwieriger die richtigen Worte zu finden, sich jemandem anzuvertrauen und angemessene Hilfe zu erfahren. Deshalb haben wir beschlossen unsere Homepage, unser Forum, unsere Begegnungstage und die Einzelhilfe auch für sie zu öffnen. Wer dazu mehr wissen möchte, schreibt ein Mail an info@hetera.ch oder ruft mich an: Dr. Folma Hoesch +41 (0)44 363 64 74

  • Seit 2005 moderieren zwei Frauen von hetera ein
    Gesprächsforum für Partnerinnen schwuler und bisexueller Männer
    im Internet, in dem Betroffene ihre Erfahrungen austauschen und Fragen stellen können. Es haben sich schon ça 500 Frauen gemeldet. Sie erzählen von ihren Gefühlen und Sorgen und führen eine sehr liebevolle und differenzierte Diskussion darüber.

    Aufgenommen wird, wer in ein paar Sätzen schildert, inwiefern sie betroffen ist.
    http://de.groups.yahoo.com/group/PartnerinnenSchwulerMaenner/


  • Aktuelle Texte
    50% Heteros in der schwulen Szene
    Neue Untersuchungen zeigen, dass die Hälfte der Männer, die sich in der Schwulenszene bewegen, Heterosexuelle sind. Die meisten haben eine Partnerin und Kinder. Mehr dazu im Forum. Dort finden sich auch Texte zu vielen weiteren Themen.


  • Selbsthilfegruppen
    Zur Zeit bestehen keine lokalen Selbsthilfegruppen in der Schweiz.

    • In allen grösseren Städten der Schweiz gibt es Selbsthilfezentren. Sie können helfen, neue Gruppen ins Leben zu rufen. Viel Erfahrung hat das Selbsthilfezentrum Zürcher Oberland in Uster: Tel. +41 (0)44 941 71 00. Weitere Kontaktstellen findet man unter www.kosch.ch

    • In Deutschland gibt es Selbsthilfegruppen in mehreren Städten. Genaueres finden Sie auf der Homepage www.tangiert.de

    • In der Schweiz gibt es auch eine Gruppe für Partner lesbischer Frauen. Sie finden sie hier unter hetero.

  • Literatur
    • Wir haben eine kleine Broschüre zusammengestellt, die Berater, Ärzte, Pfarrer etc. über unsere Problematik und das Angebot von hetera informiert. Wer selber an diesem Faltblatt interessiert ist oder Personen kennt, die sie gerne aufmerksam machen würden: bitte schicken sie eine kurze Anfrage mit einem adressierten und möglichst frankierten Kuvert an:
      Dr. Folma Hoesch, Schlösslistrasse 16, CH-8044 Zürich


    • Wir empfehlen weiterhin das neue Buch:
      Bettina von Kleist, Mein Mann liebt einen Mann, Wie Frauen das Coming Out ihres Partners bewältigen. Ch. Links Verlag, Berlin, September 2003, ISBN 9 783861 533061.
      Bettina von Kleist ist selber eine betroffene Frau und Journalistin. Sie erzählt viele Geschichten und reflektiert den Prozess des Co-Coming-Out und Coming-Out aus verschiedenen Perspektiven. Mehrere Frauen aus der deutschen Gruppe "Tangiert" haben der Autorin Interviews gegeben. Sie fühlen sich und ihre Erfahrungen im Buch gut wiedergegeben. Auch wir können es sehr empfehlen.

    • Und wir möchten auf ein Buch aufmerksam machen, das sich an schwule Männer richtet.
      Kurt Wiesendanger, Vertieftes Coming-out, Schwules Selbstbewusstsein jenseits von Hedonismus und Depression, Vandenhoek&Ruprecht 2005,
      ISBN 3-525-46232-8

      Kurt Wiesendanger ist Therapeut und kennt sein Thema aus eigener Erfahrung. Er schreibt, dass viele Schwule nach dem Coming-out, das sie viel Mut und Kraft kostet, vor allem Sex und Fun suchen. Diese hedonistische Einstellung befriedigt sie aber oft nicht lange und das kann zu grosser Enttäuschung, zu Depressionen und sogar zu Suizidgedanken führen. Viele Partnerinnen schwuler Männer kennen diese Entwicklung nur allzu gut. Sie versuchen ihren Männern beizustehen, aber oft ohne Erfolg.

    • Texte der Kurzvorträge, die Folma Hoesch an der Fachtagung für Beraterinnen und Berater gehalten hat, veröffentlichen wir im Forum unter den Themen:
           Der Schock des Coming-Out
           Die verletzte weibliche Identität
           Mit den Kindern reden?
           Leben mit einem Tabu
           Weitere Themen sind:
           Trennen oder zusammen bleiben
           Ist er schwul oder ist er's nicht?

  • Spendenaufruf
    Wir machen die Arbeit für hetera freiwillig und weitgehend unbezahlt. Wir freuen uns sehr, dass wir ein so grosses Echo finden. Aber das bedeutet auch, dass die Arbeit immer mehr wird. Wir bitten alle, die unsere Homepage gut finden, unsere Interviews wichtig und die Begegnungstage hilfreich, uns auch einmal finanziell zu unterstützen. Jeder Beitrag ist willkommen!
    Unser Konto: Sparkasse Zürcher Oberland
    8620 Wetzikon ZH
    zugunsten von: Nr. 16 3.550.000.10
    Selbsthilfezentrum Zürcher Oberland
    Im Werk 1 8610 Uster
    Konto 30-38225-3
    Vermerk (wichtig!): hetera
    Wer möchte, erhält von uns gerne einen Einzahlungsschein.
    Alle Spenden werden verdankt, sie sind von der Zewo anerkannt.


  • persönlicher Kontakt
    Dr. Folma Hoesch
    Schlösslistrasse 16
    8044 Zürich
    Telefon +41 (0)44 363 64 74
    info@hetera.ch.